Interkulturelles Radioprojekt „Wellen schlagen“ – Kazan zu Gast in Halle

Von Ende Oktober bis Anfang November war ich für meine Umgebung nicht so wirklich ansprechbar, denn ein langfristig organisiertes Projekt fand endlich statt: das interkulturelle Radioprojekt mit Kazan. Meine Aufgabe war die Projektkoordination, das ist so ein bisschen Mädchen für alles, vor allem aber habe ich das Programm organisiert :) Die Organisation lief schon seit fast einem halben Jahr und durch die aktuelle politische Situation haben wir ein bisschen gezittert, ob mit dem Visum etc. alles klappt, am Ende gab es nochmal kleine Schocksekunden wegen Piloten-und Lokführer-Streik, aber dann waren alle in Halle.Alle – das waren elf junge Menschen aus Kazan, die von verschiedenen Organisationen kamen. Der Großteil waren VertreterInnen des Jungen Kreises des Assamblees der Völker Tatarstans, außerdem noch zwei jungen Frauen vom Deutschen Haus Tatarstans, ein Vertreter des Ministerium für Jugend der Republik Tatarstan sowie der Dozentin und eine Studentin von Radio URA, dem Uniradio der Universität Kazan.

Neben Radio machen, Halle, Leipzig und Magdeburg anschauen, gab es verschiedene Treffen mit gesellschaftlichen Organisationen wie AGSA, Meridian, Amnesty, kleinen Gruppen wie No Lager, Postkult, „wichtigen Menschen“ wie dem OB von Halle, Karamba Diaby oder der Referentin der Migrationsbeauftragten in Sachsen-Anhalt.

Das Ziel war ein breites Spektrum von gesellschaftlichem Engagement in Deutschland zu zeigen. Unsere Ausgangsfrage war: Wie werden ethnische und kulturelle Minderheiten in Deutschland in der Gesellschaft und in den Medien vertreten bzw. dargestellt. Die eine Antwort gibt es darauf nicht, aber nach zehn Tagen stand fest: Nächstes Jahr treffen wir uns in Kazan. Bis dahin gibt es noch eine Menge zu organisieren…

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