Systempflege beim MDR oder: Manchmal Dauerts Reichlich

April! Endlich hatte ich Zeit mich durch die Abteilung Honorare &Lizenezen beim MDR zu telefonieren. (Vorher habe ich die Arbeit für das Kinderradioprojekt bei eben jenem Sender abgearbeitet, denn es gab eine wichtige Präsentation Ende März, aber davon an anderer Stelle). Obwohl ich seit dem 1. Januar einen Vertrag als Freie Mitarbeiterin beim MDR  und ab Februar auch gearbeitet habe, ist mein Konto lange – genau genommen bis heute – nicht von einem Geldeingang beglückt wurden. Das hat verschiedene Gründe, die aber alle ungefähr gleich absurd bürokratisch sind. Aber der Reihe nach und wer die Möglichkeit hat, sollte sich zum Lesen noch ein Heißgetränk besorgen, dafür reicht die Zeit locker. Weiterlesen

Es geht weiter!

Lange ist hier nichts passiert auf diesem Blog und es gab auch keine Podcasts.

Jetzt ist „nichts“ fast acht Monate alt und meine Elternzeit vorbei. Also, zumindest die Zeit, die man vom Staat als Elternzeit quasi bezahlt bekommt. Denn den Job habe ich jetzt tatsächlich ein Leben lang. Das wird ein Spaß! Ich meine natürlich: das ist ein Spaß!

 

 

 

 

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KSK&me = best friends 4ever

Grund zur Freude: mein Brieffreund, die KSK (auch bekannt als Künstlersozialkasse), hat mir mal wieder geschrieben und dabei mit sehr erfreulichen Nachrichten aufgewartet: ich bin dabei!!!
(Das ist ungefähr so als wäre ich bis zu den Mottoshows gekommen und Heidi Klum hätte außerdem ein Foto für mich.) Weiterlesen

Selbstständig und Urlaub – ein Oxymoron?

Kann man als Selbstständige Urlaub machen? Darf man das nach ethischen Gesichtspunkten gerade jetzt zu Beginn der Existenzgründung? Schließlich muss man doch immer arbeiten und dranbleiben und akquireren und vor- und nachbedenken und….

Ich habe das mal ausprobiert in der letzten Woche und einen Selbsttest gemacht. Ich war einfach mal eine Woche weg. Keine Mails. Keine Anrufe annehmen (Der wahrscheinlich letzte Vorteil eines Uralt-Telefons: es kann nur SMS und Telefonieren. Da kann man viel leichter widerstehen). Keine Post öffnen. Keine Gedanken über morgen, nächste Woche und den Kontostand.

Seit heute früh ist mein Urlaub beendet. Seitum  sieben konnte ich nicht mehr schlafen, weil alle meine Gedanken Karusell gefahren sind. Also bin ich aufgestanden und an meinen Schreibtisch gegangen. Mit ein bisschen Angst, zugegeben.

Ich hatte 38 ungelesen Mail – davon keine, die ich nicht heute hätte beantworten können. Leider auch kein Auftrag oder so was relevantes, aber okay. Keine verpassten Anrufe – mein Festnetztelefon hat keinen Anrufbeantworter. Eine Nachricht in sozialen Netzwerken – bezog sich auf ein Treffen im Oktober. Einen Brief meiner Krankenkasse – sie haben meinen Beitrag festgesetzt auf 224 Euro. Na toll. Dazu kommt ein Brief vom Abreisetag von der KSK, der noch bearbeitet werden muss und einer von der Rentenversicherung. Meine To-Do-Liste betrug 19 Punkte für heute. Davon hab ich jetzt elf schon geschafft.  Der Schnitt ist besser als jemals zuvor.

Sieht aus als wäre Urlaub als Selbstständige möglich ohne schreckliche Konsequenzen nach sich zu ziehen. Für meine Motivation hat es sich auf jeden Fall schon gelohnt.

Selbstständig und Urlaub – vielleicht ein Neologismus?!

Über Brieffreundschaften mit Ämtern

Ich schreibe generell gerne. Also auch sowas wie Postkarten oder Briefe. Früher hatte ich mal eine Brieffreundin in Frankreich – leider haben wir uns nicht verstanden, denn sie konnte kein Deutsch und ich kein Französisch, aber ich hab mich immer sehr über die Post gefreut.

Heutzutage freue ich mich eher selten über die Post, denn zur Zeit kommt sie vorallem von Ämtern. Heute zum Beipspiel habe ich der Deutschen Rentenversicherung, der Barmer (meine Krankenkasse) und der Künstlersozialkasse genantwortet und jedes Mal mindestens vier Seiten ausgefüllt.

Dagegen sah der Kurstag bei Hoffmann&Partner echt ein bisschen alt aus: es ging um Projekte und PR – also nichts Neues…

 

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Die gute Nachricht: unter 10 min! Für alle, die schnell einschlafen 😉

Sommer Sonne Selbstständig

Am gestrigen Montag ging es weiter mit dem Existenzgründungskurs bei Hoffmann&Partner.

Davor hatte ich zwei Wochen „frei“, das heißt, ich hatte Zeit zum Arbeiten und um den Beginn der Existenz vorzubereiten. Dazu gehörte auch das Ausfüllen des KSK-Antrags (Künstlersozialkasse), von denen ich mittlerweile eine Eingangsbestätigung bekommen habe. Juchhu! Mal sehen, ob man die Zeit zwischen Versand und Antwort Hochrechnen kann auf die Gesamtbearbeitungszeit. Mir sitzt da nämlich eine Krankenkasse im Nacken…aber davon ein anderes Mal.

Heute geht es um meine Businessplan-und Unternehmenskonzeptverteidigung vor univations bzw. dem Unterprojekt kreativmotor und den Beginn des Begleitkurses. Und dann ist auch schon wieder morgen…

 

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Geschenke&Gebete an die Künstlersozialkasse

Es ist vollbracht!

Ich habe den Fragebogen zur Prüfung der Versicherungspflicht nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz ausgefüllt und mit allen Anlagen gespickt.

Was das beinhaltet und wie diese Beilagen aussehen können, hab ich euch hübsch vertont.

Wer es zwischendurch ein bisschen langatmig findet: so ist das nunmal beim Formulare ausfüllen! Ich hab die ganzen „Wo ist bloß dieser blöde Vertrag/ Kontoauszug/ Zettel?!“-Such-Exzesse schon ausgespart – aber es gab sie…leider…Aber dafür hätten 13 Minuten nicht ausgereicht.

Jetzt liegt der unschuldige weiße Briefumschlage voller Hoffnung auf meinem Schreibtisch und wartet darauf zur Post zu kommen. Und da werd ich ihn jetzt auch hinbringen! Und dann gehe ich Erdbeeren pflücken – zur Beruhigung…

 

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Einmal die Versicherungen komplett bitte und zum Nachtisch ein Kaltes Konzept!

Ich hab 14 Tage am Stück gearbeitet, dabei viel gelernt über Dinge, die mich sonst nicht interessieren und habe neben Geld, das noch nicht auf meinem Konto eingegangen ist, weil noch jemand damit spekulieren muss, zwei Visitenkarten bekommen und einen Haufen ungläubiger Blicke auf den Satz „Ich mache mich selbstständig. Als Journalistin“.

Seit gestern befinde ich mich wieder im heimeligen Kreise der Existenzgründer, zusammen mit Menschen, die ähnlich verrückt (oder mutig) und mir mit ihrem Businessplan zwei Wochen voraus sind.Und so hab ich schon mal drei wichtige Dinge gelernt in dieser Woche: Zeit kann man nicht aufholen, das Versicherungssystem ist nicht logisch und ein Businessplan ist zwar auf drei Jahr ausgelegt, stimmt aber vermutlich nicht mal bis zum Jahresende.

 

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Die Zukunft beginnt mit den Ohren!

So oder ähnlich könnte es sein, denn mein Beitrag zum Thema Zukunft auf der Seite von to4ka-treff ist der erste und einzige Audiobeitrag. Yeah! Anzuhören unter to4ka-treff.ru >Top-Thema> Zukunft > Zukunftsforschung.

Die Produktion und auch der organisatorische Hintergrund waren ziemlich verfahren und zäh, aber jetzt bin ich schon ein bisschen stolz, dass ich zum ersten Mal einen Beitrag für Geld produziert habe. Ob das der Anfang vom Ende ist oder eine Fortsetzung-folgt-Geschichte wird sich zeigen. Auf jeden Fall ist es ein erster Schritt Richtung Künstlersozialkasse. In diesem Sinne gehe ich weiter Geld verdienen und sage: Hallo Zukunft!